Unsere Region

Neumarkt zählt zu den Landkreisen mit den meisten Bio-Betrieben


Neumarkter Lammsbräu Region

Darüber hinaus nimmt die Region mit einem Anteil von 7,7 Prozent Bio-Fläche die unangefochtene Spitzenposition in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz ein und liegt klar über dem bayernweiten Durchschnitt von nur 5,8 Prozent. Dass dies so ist, daran hat die Neumarkter Lammsbräu mit ihrer Erzeugergemeinschaft einen maßgeblichen Anteil. Das wurde einmal mehr bei der staatlichen Anerkennung des Landkreises als „Öko-Modellregion“ hervorgehoben.


Wissenswertes zu unserer Region

Ökomodellregion

Insgesamt wurden 2014 fünf bayerische Gemeindebündnisse von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner offiziell zu Öko-Modellregionen erklärt. „Sie sollen beispielhaft zeigen, wie man in gezielter Zusammenarbeit und mit einem überzeugenden Konzept die Produktion ökologischer Lebensmittel und das Bewusstsein für Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit voranbringen kann“, sagte Brunner.

Gelobt wurde, dass im Landkreis Neumarkt eine gute Mischung aus Landwirtschaft und Gewerbe bestehe. In der Region seien starke Bio-Pioniere ansässig – wie die Neumarkter Lammsbräu oder das Kloster Plankstetten. Die Direktvermarktung genieße in der Region einen hohen Stellenwert. Ziel des Landkreises Neumarkt ist es, den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen weiter zu erhöhen. Die Neumarkter Lammsbräu und ihre Bio-Bauern werden auch hier wieder Vorreiter sein.

Kulturlandpläne

Die Mitglieder der EZÖB setzen immer wieder Maßstäbe, nicht nur bei der Qualität ihres Getreides, sondern auch beim Schutz von Natur und Artenvielfalt. Zwei von ihnen machen jährlich einen großen Wurf und lassen für ihre Betriebe einen so genannten Kulturlandplan erstellen. Das ist ein Projektplan, den Naturschutzexperten konkret für diesen einen Hof mit all seinen örtlichen Gegebenheiten ausarbeitet. Die Kulturlandpläne sind auf mehrere Jahre ausgelegt und beinhalten auch eine umfangreiche Bestandsanalyse.

Gemeinsam mit dem Landwirt werden Naturschutz-Strategien erarbeitet, die konsequent umgesetzt werden. Dazu zählen die Verbreiterung von Säumen, Baumpflanzungen, der Erhalt von Grünland oder das Anlegen von Lichtstreifen. Immer wieder siedeln sich in der Folge Arten, die bereits verschwunden waren, wieder an. Das Bodenleben blüht auf, Humus wird aufgebaut und die Klimabilanz verbessert. Erstellt werden die Kulturlandpläne im Auftrag der Lammsbräu von den Bioland-Naturschutzberatern die die ausgewählten Landwirte ein Jahr lang begleitet.

Blühstreifen

„Aufgeräumte“ Äcker gelten in der konventionellen Landwirtschaft noch immer als schön. Wie monochrom eingefärbte Rechtecke unterteilen sie unsere Umgebung in „Natur“ und so genannte  Kulturlandschaft“. Doch von Kultur kann in Wahrheit keine Rede sein. Eher von einer Unkultur, nämlich der, mit immer mehr Chemie und grüner Gentechnik ausgelaugten Böden immer mehr Profit abzuringen.
Da kommt es einem wie ein Zeitsprung in die Vergangenheit vor, wenn plötzlich in einem Getreidefeld Mohn und Kornblumen leuchten. Wenn es rundherum farbenfroh schillert und geschäftig summt. Denn hier gibt es sie noch: Bienen. Die Bio-Bauern der EZÖB haben nicht nur Gnade mit Beikräutern. Sie kultivieren sogar Pflanzen, die sie nicht verwerten können auf so genannten Blühstreifen und verzichten damit freiwillig auf Teile ihrer wertvollen Ackerfläche. Ackerrittersporn und andere vom Aussterben bedrohte Wildkräuter wie der Große Frauenspiegel sprießen hier.

Die Neumarkter Lammsbräu unterstützt ihre Lieferanten bei der Finanzierung des Saatgutes und mit Beratung. Auf diese Weise schaffen die EZÖB-Mitglieder nicht nur Rückzugsorte für die Natur. Sie geben uns auch ein Stück der Landschaft zurück, die einst Künstler zu hinreißenden Bildern inspiriert hat. Ein konventioneller Maisacker hätte Claude Monet wohl nie dazu gebracht, seine „Felder im Frühling“ zu schaffen.

Naturkundliche Spaziergänge

Die Bio-Bauern der EZÖB arbeiten nicht im Verborgenen. Wie der Brauerei, liegt auch den Landwirten Transparenz am Herzen. Die Menschen sollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen, wie sie angebaut werden und welche Vorteile der ökologische Anbau im Vergleich zum konventionellen hat.

Aus diesem Grund öffnen die EZÖB-Mitglieder regelmäßig ihre Höfe für Besucher. Zum Beispiel bei den naturkundlichen Spaziergängen. Dabei wird gezeigt, wie die Landwirte die Natur schützen und ihre Heimatregion pflegen. Die Teilnehmer können sich dabei auch Anregungen für den eigenen Garten holen, zum Beispiel, wie man mit vielen kleinen Maßnahmen naturnahe Lebensräume für Vögel und Insekten schaffen kann. Bei den Spaziergängen erfahren die Besucher, was die ökologische Landwirtschaft für den Natur-, Grundwasser- und Artenschutz leistet.

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