Alkoholfreies Bier

Natürlicher und bewusster Genuss.


Bio-Bier Lammsbräu Alkoholfrei - isotonisch und kalorienreduziert
Lammsbräu Alkoholfrei

Alkoholfreie Biere sind beliebt, denn sie ermöglichen erfrischend bierigen Genuss und trotzdem einen klaren Kopf.

Unsere alkoholfreien Biere sind zudem etwas ganz Besonderes: Sie enthalten dank der herausragenden Bio-Qualität der Rohstoffe und unserer einzigartigen Brauweise all das Gute, was die Natur den Braurohstoffen Hopfen, Getreide, Hefe und Wasser ursprünglich mit auf den Weg gegeben hat.

Wollen Sie mehr über alkoholfreie Biere erfahren und welche Regelungen es dazu gibt? Dann laden wir Sie ein, hier auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wir haben Antworten auf die häufigsten Fragen und viel Wissenswertes für Sie zusammengestellt:


Herstellungsverfahren

Wie braut Lammsbräu alkoholfreies Bier?

  • Wir stellen unsere alkoholfreien Biere auf die gleiche Weise her wie ein "normales", alkoholhaltiges Bier. Lediglich der Malzanteil und somit der Anteil des vergärbaren Malzzuckers ist niedriger als bei einem regulären Bier. Zudem vergären wir unsere alkoholfreien Biere nur sehr kurz -was man gestoppte Gärung nennt. Dadurch entsteht im Durchschnitt ein Alkoholgehalt von 0,2 - 0,3 %Vol. Alkohol - und damit deutlich weniger, als der Gesetzgeber als „alkoholfrei“-Grenze definiert (0,5 %Vol.).

  • Da wir bei der Produktion unserer Bio-Biere sehr hohen Wert auf natürliche Abläufe der Herstellung legen, können wir mit unserem Verfahren gerade diese Kriterien hervorragend darstellen und den für unser alkoholfreies Bier so typischen Geschmack erzielen.

Wie stellen andere alkoholfreies Bier her?

Im Gegensatz zur gestoppten Gärung wird dem Bier bei den anderen gängigen Verfahren nachträglich Alkohol entzogen. Dies geschieht üblicherweise durch thermische Prozesse, Fallstromverdampfung oder Dialyse, wodurch zwangsläufig neben dem Alkohol auch andere, wertvolle Bestandteile verloren gehen. Da wir Wert auf die natürliche Herstellungsweise und ein möglichst naturbelassenes Produkt legen, kommen diese Methoden für uns nicht in Frage.


Gesundheit

Das macht unsere Biere besonders!

  • Vitaminhaltig: In unseren alkoholfreien Bieren ist Vitamin B12 enthalten, das zu einer normalen Funktion des Nervensystems, des Immunsystems und des Energiestoffwechsels beiträgt, Folsäure hat eine Funktion bei der Zellteilung, Niacin trägt zum Erhalt normaler Haut bei.

  • Mineralstoffreich: Alkoholfreie Biere liefern viele wichtige Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis, wie etwa Kalium und Magnesium in größeren Mengen, etwas Kalzium und nur wenig Natrium.

  • Energielieferant: Durch den enthaltenen Malzzucker (Maltodextrin) füllt alkoholfreies Bier die (idealerweise zuvor geleerten) Reserven des Körpers auf.

  • Kalorienreduziert: Alkoholfreies Bier enthält nur halb so viele Kalorien wie alkoholhaltiges Bier und etwa genau so viele wie Apfelschorle.

  • Isotonisch: Unsere alkoholfreien Weißbiere sind isotonisch, sie enthalten die gleiche Anzahl an gelösten Teilchen wie das Blut. Deswegen sind sie bei Sportlern beliebt, denn sie bringen den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht.

 

Alkoholfreies Bier enthält kein Fett und nur sehr wenig Eiweiß.

Warum ist alkoholfreies Bier ein beliebtes Sportlergetränk?

Alkoholfreie Biere sind ein beliebtes Sportlergetränk. So auch unsere Weißbiere: sie schmecken gut, erfrischen und sind isotonisch. Das bedeutet, dass sie - nach der Anstrengung getrunken - den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt aufgrund ihrer Zusammensetzung schnell wieder ins Gleichgewicht bringen. Durch den enthaltenen Malzzucker (Maltodextrin) füllt alkoholfreies Bier außerdem die zuvor geleerten Energiereserven des Körpers wieder auf.


Besondere Personengruppen

Schwangere Frauen

In der Schwangerschaft sollte auf alkoholhaltige Getränke grundsätzlich verzichtet werden. Die Berliner Charité wie auch andere Institute erklären jedoch den Genuss alkoholfreier Biere für vertretbar. So wie schwangere Frauen auch unbeschadet Mischbrot und Fruchtsäfte mit minimalsten Alkoholspuren zu sich nehmen, so können sie auch gelegentlich alkoholfreie Biere genießen. Wichtig ist, dass in der Schwangerschaft hauptsächlich Getränke wie Wasser oder Tee den Flüssigkeitsbedarf decken.

Fahranfänger

Die Alkoholspuren, die in alkoholfreien Bieren enthalten sein können, sind sehr gering und haben erwiesenermaßen keinerlei physiologische Auswirkungen auf den Organismus. Sie beeinträchtigen somit auch nicht das Fahrverhalten. Eine Studie der Universität Freiburg hat belegt, dass der forcierte Konsum von alkoholfreiem Bier (1,5 l/h) nicht zu Veränderungen der Blutalkoholkonzentration führt. Fazit der Studie: „Nach dem Konsum von alkoholfreiem Bier sind auch für Fahranfänger, für die (…) ein striktes Alkoholverbot gilt, keine negativen führerscheinrechtlichen Konsequenzen zu erwarten.“

Trockene Alkoholiker

Alkoholkranke sollten kein alkoholfreies Bier konsumieren. Wenngleich die Alkoholspuren physiologisch unbedenklich sind, wie u.a. eine Meta-Studie der Landesnervenklinik Andernach belegt, und als alleinige Ursache entsprechend nicht zu einem Rückfall führen würden, sind es vielmehr die dem normalen Bier physiologisch ähnlichen Merkmale wie Aussehen, Geschmack und Geruch, die für diesen bestimmten Betroffenenkreis problematisch sind.


Alkoholspuren in alkoholfreiem Bier

Warum enthalten alkoholfreie Biere geringe Spuren von Alkohol?

Bedingt durch die Herstellungsprozesse in den Brauereien können alkoholfreie Biere bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten – Spuren von Alkohol, die jedoch so gering sind, dass sie keinerlei physiologische Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. Während in anderen EU-Staaten wie Frankreich oder Spanien ein doppelt so hoher Wert zulässig ist, dürfen als „alkoholfrei“ deklarierte Biere in Deutschland nur höchstens 0,5 % vol. enthalten. Dieser Wert gilt für alkoholfreie Weine ebenso wie für Getränke wie Fruchtsäfte oder Kefir, in denen sich von Natur aus durch Gärprozesse ebenfalls geringe Spuren von Alkohol finden. Entscheidend ist: Die in den Getränken verbliebenen Restmengen sind stets so gering, dass sie selbst auf alkoholempfindliche Menschen keinerlei messbaren Einfluss ausüben.

Warum darf in „alkoholfreiem“ Bier noch Alkohol enthalten sein?

Der Alkoholgehalt so genannter „alkoholfreier Getränke“ muss so gering sein, dass er auf alkoholempfindliche Menschen keinen feststellbaren Einfluss mehr ausübt oder befürchten lässt. In Deutschland liegt diese Grenze bei 0,5 %Vol., festgelegt im Weingesetz für alkoholfreien Wein, das auch für Bier herangezogen wird.

Warum bedeutet „alkoholfrei“ nicht 0,0 %Vol.?

In der EU-Health-Claims-Verordnung der Europäischen Kommission ist europaweit einheitlich geregelt, dass die Bezeichnung „ ...-frei“ auch bei Fett, Zucker oder Salz geringe Restmengen zulässt (z.B. bei Fett bis zu 5 g/kg). Damit trägt man der Realität Rechnung, dass Geringstspuren oft nicht zu verhindern sind.

Ist es wissenschaftlich gesichert, dass der Genuss alkoholfreier Biere keinerlei Auswirkungen auf den Körper hat?

Hierzu liegt eine Vielzahl von Studien vor, die alle ein klares Ergebnis zeigen: Verbraucherinnen und Verbraucher können alkoholfreie Biere völlig unbeschwert und sorglos genießen. Studien haben gezeigt, dass ein Mann in relativ kurzer Zeit zwischen 15 und 20 Flaschen alkoholfreies Bier trinken müsste, um dieselbe Alkoholaufnahme zu erreichen wie mit einer einzigen Flasche gewöhnlichem Bier. Untersuchungen des rechtsmedizinischen Instituts der Universität Freiburg belegen, dass selbst der forcierte Konsum von alkoholfreiem Bier unter realistischen Trinkbedingungen zu keiner relevanten Erhöhung des Blutalkoholspiegels führt. Nach dem Genuss von drei Flaschen (entspricht 1,5 Liter) alkoholfreiem Bier innerhalb einer Stunde konnten in der Studie nur minimale Blutalkoholspiegel festgestellt werden – im Durchschnitt 0,0024 Promille. Bei 70 Prozent der Probanden konnte nicht einmal eine minimale Auswirkung auf die Blutalkoholkonzentration festgestellt werden. Nur eine halbe Stunde nach Trinkende war überhaupt keine messbare Alkoholkonzentration im Blut der Probanden mehr feststellbar. Studien über den Genuss alkoholfreier Biere haben auch dokumentiert, dass es keinerlei Einfluss auf das Reaktionsvermögen der Probanden gibt. Dies bedeutet, dass der Genuss alkoholfreier Biere auch vor dem Hintergrund der 0,0-Promillegrenze für Fahranfänger als unbedenklich zu betrachten ist.

Warum nennt man Bier mit Alkoholspuren nicht „alkoholarm“?

Das sehr strenge deutsche Lebensmittelrecht legt präzise die Begriffe fest, mit denen die Hersteller von Lebensmitteln ihre Produkte und deren Eigenschaften benennen dürfen. In Bezug auf Alkohol gibt es nur „alkoholfrei“ und „alkoholhaltig“, die Bezeichnung „alkoholarm“ ist im Lebensmittelgesetz nicht vorgesehen und darf daher nicht verwendet werden.

Dieser „Nicht-Null“-Grenzwert geht übrigens auf eine Initiative der Saftindustrie aus dem Jahre 1954 zurück, weil Säfte manchmal leicht angären und damit diesen geringfügigen Alkoholgehalt aufweisen können – aber natürlich trotzdem als alkoholfrei gelten.

Müssen geringe und geringste Spuren von Alkohol in Getränken gekennzeichnet werden?

Nein. Die minimalen Spuren von Alkohol haben keinerlei Auswirkungen auf den Körper. Aus diesem Grund ist eine Kennzeichnung von alkoholfreien Bieren, Fruchtsäften, Erfrischungsgetränken oder Milchprodukten seitens des Gesetzgebers nicht vorgesehen.

Welche Lebensmittel enthalten ebenfalls Alkohol?

Vielen Lebensmitteln ist gemein, dass bei ihnen wie bei alkoholischen Getränken eine Gärung stattfindet. Hefezellen, die in der Natur fast überall vorkommen, beziehen ihre Energie aus dem Abbau von Zuckern, wobei Ethanol und Kohlendioxid entstehen. Gewisse Mengen an Alkohol entstehen auch bei der Milchsäuregärung. Ebenso werden Spuren von Alkohol auch als Trägersubstanz bei der Herstellung von Aromen verwendet. Damit enthalten eine Reihe von Lebensmitteln Alkohol. Beispielhaft sind zu nennen:

  • Essig 3 g/l
  • Mischbrot 2-4 g/kg
  • Kefir 6 g/l
  • Königskuchen 6,2 g/kg
  • Sauerkraut 2-8 g/kg
  • reife Bananen 6 g/kg
  • Apfelsaft 2 g/l
  • Traubensaft 3 g/l

(4 Gramm Alkohol/Liter entsprechen 0,5 % vol)

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